Widerstehen Sie dem Drang, sich zu kratzen

 Frau cremt sich ein- regelmäßiges Eincremen hilft bei trockener Haut

Fünf Tipps um juckender, schuppiger Haut vorzubeugen

Ein typisches Symptom bei Schuppenflechte ist raue, schuppige Haut. Der Grund: Die Zellen der äußeren Hautschicht erneuern sich zu schnell.
Trockene und schuppige Haut kann dazu führen, dass sie rissig wird und zu bluten beginnt. Die folgenden fünf Tipps für eine erfolgreiche Hautpflege helfen, Ihre Erkrankung in den Griff zu bekommen:

1. Achten Sie darauf, dass Ihre Haut nicht austrocknet

Dies reduziert nicht nur die Schuppung und die damit verbundenen Beschwerden. Eine gute Feuchtigkeitspflege unterstützt auch die Wirkung Ihrer Psoriasisbehandlung.

"Meiden Sie parfümierte Produkte und verwenden Sie ein mildes Körperwaschgel anstatt Seife, da diese die Haut stark austrocknen kann"


Ärztin begutachtet Haut einer Psoriasis-Patientin

2. Bewahren Sie die Hautfeuchtigkeit nach dem Duschen oder Baden

Baden oder duschen Sie mit lauwarmem Wasser, denn heißes Wasser steigert die Durchblutung der Haut und verstärkt die Schuppenbildung. Bleiben Sie nicht länger als 10 Minuten im Wasser. Reiben Sie sich beim Abtrocknen nicht ab, da die Reizung die von Schuppenflechte betroffene Haut zusätzlich zur Bildung neuer Hautzellen anregt. Tupfen Sie stattdessen die Haut behutsam trocken. Verwenden Sie anschließend ein Hautpflegemittel, damit die Haut ihre Feuchtigkeit nicht verliert.

3. Wählen Sie die richtigen Hautpflegeprodukte

Verwenden Sie nur hautfreundliche Seifen, Shampoos und sonstige Pflegeprodukte. Meiden Sie parfümierte Produkte. Verwenden Sie zudem ein mildes Körperwaschgel anstatt Seife, da diese die Haut stark austrocknen kann. Setzen Sie dem Badewasser Bittersalze, Salz vom Toten Meer, Haferflocken oder milde Badeöle zu. Sie schützen die Haut vor dem Austrocknen.

4. Beugen Sie Infektionen der rissigen Haut vor

Wenn die Haut zu trocken und schuppig ist, kann sie rissig werden und sogar bluten. Dies sieht nicht nur unschön aus, sondern kann auch sehr schmerzhaft sein. Hautpflegecremes bewahren die Haut vor Feuchtigkeitsverlust und beugen so rissiger Haut vor. Wenn Ihre Haut rissig wird, tragen Sie eine Heilsalbe auf. So versorgen Sie die Haut mit Feuchtigkeit, beruhigen sie und unterstützen so den Heilungsprozess. Auf diese Weise beugen Sie auch Infektionen vor. Bei hartnäckiger Hautrissigkeit konsultieren Sie Ihren Arzt oder Ihre Ärztin, um das Problem gezielt zu bekämpfen.

5. Finden Sie eine für Sie geeignete Therapie

Denken Sie daran: Jeder Mensch spricht individuell auf Behandlungen an. Einige Behandlungen schlagen bei manchen Menschen besser an als bei anderen. Wenn Sie den Eindruck haben, dass Ihre Therapie nicht die von Ihnen erhoffte Wirkung hat, fragen Sie Ihren Arzt oder Ihre Ärztin nach anderen Therapiemöglichkeiten.

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