Haut zeigen mit Schuppenflechte

Wie Sie sich sicherer fühlen

Eine der Herausforderungen bei der Bewältigung der Schuppenflechte ist es, mit dem Aussehen der Haut zurechtzukommen. Denn Ihre Haut bestimmt, wie Sie sich selbst sehen und wie andere Menschen Sie wahrnehmen. Es ist völlig normal, dass Sie sich wegen Ihrer Haut unsicher fühlen. Zum Glück gibt es aber Verhaltensweisen, die Ihnen helfen, sich wohler in Ihrer Haut zu fühlen und all das zu tun, wonach Ihnen ist.


Konzentrieren Sie sich auf das Positive

Vermutlich machen Sie sich vor allem dann viele Gedanken um das Aussehen Ihrer Haut, wenn Sie insgesamt unzufrieden mit sich sind. Dann kann die Stärkung des Selbstwertgefühls helfen. Dazu sieben Tipps:

Sie machen sich vor allem dann zu viele Gedanken um das Aussehen Ihrer Haut, wenn Sie auch an anderen Stellen nicht zufrieden mit sich sind.

Erstellen Sie eine Liste aller Ihrer positiven Eigenschaften. Schreiben Sie alles auf, was Sie an sich mögen: Sie sind liebevoll, können gut zuhören, sind kreativ, haben Fantasie usw. Führen Sie sich diese Liste immer dann vor Augen, wenn Sie mutlos und unzufrieden sind.

Achten Sie auf Ihr körperliches Wohlbefinden. Ernähren Sie sich ausgewogen und gesund, schlafen Sie ausreichend und bewegen Sie sich regelmäßig.
Nehmen Sie sich Zeit für das, was Sie gerne tun. Nehmen Sie sich regelmäßig Zeit für sich selbst. Lesen Sie ein gutes Buch, schauen Sie sich einen Film an oder verbringen Sie Zeit mit guten Freunden und der Familie. Indem Sie genügend Zeit für schöne Aktivitäten einplanen, verbessert sich Ihre Stimmung automatisch, und Sie machen sich weniger Gedanken um Ihr Aussehen.
Sagen Sie Ja zu sozialen Aktivitäten. 

Es ist sinnlos, allein zu Hause zu sitzen, nur weil Sie sich Gedanken wegen Ihrer Haut machen. Je mehr Sie sich abkapseln, desto eher haben Sie das Gefühl, aus dem normalen Leben ausgeschlossen zu sein. Gleichzeitig berauben Sie sich der Möglichkeit, von anderen unterstützt zu werden und Spaß am Leben zu haben.

Konzentrieren Sie sich auf Ihre Pluspunkte. Immer, wenn Ihnen ein Teil Ihres Körpers in den Sinn kommt, mit dem Sie unzufrieden sind, sollten Sie die negativen Gedanken vertreiben. Beispielsweise, indem Sie an kleine Verbesserungen und an die positiven Aspekte Ihrer Persönlichkeit denken, mit denen Sie zufrieden sind: Ihre Augen, Ihre Haare, Ihre Beine, Ihre Stimme usw.
Verbringen Sie Zeit mit Menschen, die Sie gern haben. Menschen, die Sie wertschätzen und Ihnen ein gutes Gefühl geben.

Entwickeln Sie neue Aktivitäten. Probieren Sie neue Rezepte aus, treten Sie einem Buch- oder Filmclub bei oder befassen Sie sich mit einem neuen Interessengebiet, durch das Sie mehr mit anderen in Kontakt kommen und sich neue Ziele setzen können.

Dokumentieren Sie Ihren Behandlungsfortschritt

Es passiert schnell, dass man sich zu sehr mit Negativem befasst und darüber völlig aus den Augen verliert, welche Besserung man bereits erreicht hat. Deshalb kann es nützlich sein, ein ‘Symptomtagebuch’ zu führen und den Zustand der Haut von Zeit zu Zeit auch mit einem Foto zu dokumentieren. Sie können Ihre Symptome und Beschwerden (körperlicher und psychischer Art) auch mit einem Wert von 1 bis 10 (von kaum spürbar bis sehr schlimm) beurteilen. Mit der Zeit und der richtigen Behandlung sollten Sie eine Besserung feststellen. Verlieren Sie mal den Mut, sehen Sie sich Ihr früheres Symptomtagebuch und die entsprechenden Fotos an. Auf diese Weise machen Sie sich bewusst, wie weit Sie schon gekommen sind.

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